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21.10.2021
20. Tagung der österreichischen Wachkomagesellschaft

Als die Österreichische Wachkoma Gesellschaft vor 20 Jahren nach deutschem Vorbild von Prim. Dr. Johann Donis ins Leben gerufen wurde, gab es in Österreich kaum Neurorehabilitation noch Akut-Nachsorgebetten und schon gar keine spezialisierten Langzeiteinrichtungen. Inzwischen wurde nicht nur die nötige Infrastruktur aufgebaut, sondern auch enormes Wissen.

Menschen im Wachkoma zu unterstützen und ihnen individuelle Betreuungsschwerpunkte und Therapiemöglichkeiten zu bieten, stellt eine große Herausforderung dar. Um die Gesamtsituation dieser Menschen in Österreich zu verbessern wurde 2001 die „Österreichische Wachkoma Gesellschaft“ (ÖWG) gegründet. Öffentlichkeitsarbeit, Spendensammlung für die Betroffenen sowie das Ermöglichen und Unterstützen von Aktivitäten, Forschung und Lehre zum Thema Wachkoma stehen im Mittelpunkt der Arbeit der ÖWG. Seit 2002 werden jährlich Tagungen mit den unterschiedlichsten Fachthemen, unter Mit-einbezug von betroffenen Angehörigen, zum multiprofessionellen Wissenstransfer, aktiven Erfahrungsaustausch und Netzwerken veranstaltet.

Zahlreiche BesucherInnen bei der Tagung der österr. Wachkomagesellschaft

 

Am 15.10.2021 wurde die 20. Tagung zum Thema „Kommunikation – Was ich dazu beitragen kann“ feierlich gemeinsam mit 200 Gästen aus dem In- und Ausland und einem strengen COVID-19 Hygienekonzept in der Aula der Karl-Franzens-Universität abgehalten. Zahlreiche Ehrengäste wie Frau Landesrätin Dr.in Juliane Bogner-Strauß und Gemeinderätin Elisabeth Potzinger, die in Vertretung von Herrn Bürgermeister Mag. Sigfried Nagl anwesend war, beehrten die Jubiläumsveranstaltung. Es wurden Erfahrungen zum Thema „Wachkoma” ausgetauscht und zukünftige Strategien diskutiert.

„Menschen im Wachkoma sind schwerstkranke hilfsbedürftige Menschen. Nach entsprechender individueller Behandlung, Betreuung, Pflege und Therapie ist es für die Betroffenen oftmals wieder möglich, durch basale Kommunikationsmöglichkeiten, in ein selbstbestimmtes Leben zurückzukehren.”, informierte Prim. Dr. Gerald Pichler, MSc, Vorstand der österreichischen Wachkoma Gesellschaft und Leiter der Neurologischen Abteilung der Albert Schweitzer Klinik.

Nach der sehr gut besuchten und gelungenen Veranstaltung war dennoch dem gesamten Vorstand wieder klar, dass es weiterhin viel zu tun gibt wie z. B. Verbesserungen bei der Versorgung von Kindern im Wachkoma, oder auch die Einführung von Qualitätsstrukturkriterien für Wachkoma-Einrichtungen im Strukturplan Österreich (ÖSG).

Veranstaltungshinweis:
21. Jahrestagung der Österreichischen Wachkoma Gesellschaft
Freitag, 21. Oktober 2022, 9.00-16.30 Uhr
Aula der Karl-Franzens-Universität, Universitätsplatz 3, 8010 Graz
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung unter info@wachkoma.at erforderlich.
Detailinformationen unter https://www.wachkoma.at/aktuelle-termine/ 

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