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12.06.2018
Staatspreis Familie und Beruf 2018

They love families

Familienfreundlichkeit in der Unternehmensstrategie verankert und im Alltag gelebt:

So sorgen die Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz (GGZ) für günstige Rahmenbedingungen, damit sich Beruf und Familie bestmöglich miteinander verbinden lassen.

Bereits 2012 war das Unternehmen Pilotbetrieb zur Entwicklung des Audits „pflegeundfamilie“.
Am 04.06.2018 fand die 2. Re-Auditierung „berufundfamilie“ erfolgreich statt.
Am 12.06.2018 erhielten die GGZ den Staatspreis für Familie und Beruf 2018.

Dazwischen wurde das konsequente Engagement um die Familienfreundlichkeit mehrfach ausgezeichnet:

  • Familienfreundlichster Betrieb Steiermark 2017 und 2013
  • 2. Platz in der Kategorie Non-Profit beim  Staatspreis Familienfreundlichster Betrieb Österreichs 2014
  • Finalist bei der Wahl Österreicher des Jahres 2016
  • zwei Preise für Strategie & Führung und MitarbeiterInnen-Orientierung beim bedeutendsten europäischen Wettbewerb, dem EFQM Global Excellence Award 2017

 

Fakt ist“, so HR-Leiterin Anita Tscherne, „dass Männer und Frauen heute andere Prioritäten setzen. Die Familienzeit und die Freizeit zur Erholung haben in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Entsprechend sehen die Erwartungen an einen familienfreundlichen Arbeitgeber aus.“

Doch die Umsetzung ist in einem Gesundheitsbetrieb nicht so leicht: Teleworking im Pflegebereich? Leider nein. Flexible Arbeitszeiten in Medizin und Therapie? Sehr schwierig. Trotzdem versuchen, was möglich ist. „Denn ein nach den Wünschen der MitarbeiterInnen gestalteter Dienstplan ist der entscheidende Hebel zur Zufriedenheit“, weiß die HR-Chefin.

Ein Betriebskindergarten/-krippe mit erweiterten Öffnungszeiten und mit nur drei Wochen Urlaub pro Jahr unterstützen die Eltern bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Zusätzlich gibt es Korridor-Zeiten von einer Stunde morgens und abends, innerhalb derer ÄrztInnen und TherapeutInnen kommen bzw. gehen können. Wer am Nachmittag früher weg will, kommt gleich zu Beginn, wer morgens die Kinder in die Schule bringt, kommt später und bleibt am Nachmittag länger. Das klingt einfach umzusetzen, ist es aber nicht. „Team-Übergaben und Dienstbesprechungen müssen anders organisiert werden“, weiß Tscherne, „und es muss gegenseitiges Verständnis als Kulturfaktor entstehen, damit der eine für den anderen einspringt.“

Und so gehört zur ausgewogenen Life-Domaine-Balance auch die parallele Führungskräfteentwicklung. Die Führungskräfte werden nicht nur für das Thema sensibilisiert, sondern bekommen auch eine entsprechende Werkzeugkiste zur Verfügung. „Wir versuchen, auf die verschiedenen Lebensphasen einzugehen und wie bei der personalisierten Medizin auch personalisierte Arbeitsbedingungen zu schaffen“, formuliert es Tscherne.

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