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05.04.2017
Die heilige Woche für Christinnen und Christen

Wussten Sie schon…

… dass mit dem Palmsonntag die Karwoche oder die „Heilige Woche“ beginnt?
Am Palmsonntag feiert die Kirche, dass Jesus auf einem Esel in die Stadt Jerusalem einzog, wo sich sein Schicksal vollenden sollte. Die Ölzweige und Palmkätzchen, die an diesem Tag geweiht werden, erinnern an die Zweige, mit denen das Volk Jesus zuwinkte. Sie werden als Segenszeichen in die Wohnungen mitgenommen bzw. am Land auf die Felder gesteckt.  

... dass am Gründonnerstag das letzte Abendmahl gefeiert wird?
Am Abend vor seinem Tod lädt Jesus seine Jünger zu einem Abschiedsmahl,  wäscht ihnen wie ein Sklave die Füße und gibt ihnen das Gebot: „Liebt einander, wie ich euch geliebt habe!“ (Joh 13,34) Dann macht er Brot und Wein zu Zeichen für seine Lebenshingabe und seine wirkliche Gegenwart („Das ist mein Leib – mein Blut!“). Außerdem gedenkt die Kirche der Todesangst Jesu am Ölberg und seiner Verhaftung. Vielleicht kommt der Name „Grün-Donnerstag“ vom alten Wort „grinen“ (= klagen).  

… dass der Karfreitag der Todestag von Jesus Christus ist?
„Kar“ ist ein altes Wort für „Trauer“, das der ganzen Karwoche, aber vor allem dem Tag der Kreuzigung Jesu seinen Namen gab. Um 15 Uhr gedenkt die Kirche der Todesstunde Jesu. Der Karfreitag gilt den Christen seit alten Zeiten als strenger Fasttag, an dem niemand Fleisch essen und ein gesunder Erwachsener (unter 60) sich höchstens einmal sättigen soll.  

… dass der Karsamstag der Tag der Grabesruhe ist?
Der Tag der „Grabesruhe des Herrn“ wird bewusst ohne feierliche Liturgie begangen. In vielen Kirchen ist ein „Heiliges Grab“ aufgebaut und werden Anbetungsstunden gehalten. Während des Tages werden nach altem Brauch schon die Osterspeisen gesegnet, mit deren Genuss die Fastenzeit beendet wird.  

… dass Ostern mit dem Sonnenuntergang am Karsamstag beginnt?
Mit dem Sonnenuntergang beginnt die Osternacht. Diese Nacht ist der Höhepunkt des Kirchenjahres, weil in ihr das Herz des christlichen Glaubens mit großem Jubel gefeiert wird: die Auferstehung Jesu. In frühchristlicher Zeit wurde die Taufe bevorzugt in der Osternachtfeier gespendet. Unser Wort „Ostern“ kommt laut neuerer Forschung von „austra“, einem alten Wort für Taufe.  

… dass Ostern der Sieg des Lebens über den Tod ist?
Das größte Fest der Christenheit verkündet den Sieg des Lebens über den Tod: „Der Herr ist wirklich auferstanden!“ (Lk 24,34) Seit dem Konzil von Nizäa (325 n. Chr.) wird Ostern immer am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond (= jüdischer Pessach-Termin) gefeiert.

... dass der Ostermontag ein staatlicher Feiertag ist?
Der zweite Ostertag ist kein kirchlich gebotener, aber ein vom Staat gewährter Feiertag, der die Bedeutung des christlichen Osterfestes unterstreicht.

Ein frohes und gesegnetes Osterfest wünscht im Namen des Seelsorgeteams Elisabeth Stepanek

 

Fotos: Johannes Hollwöger
Quelle:http://members.aon.at/veitschegger/texte/kirchenfeste.jahreslauf.htm

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