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17.10.2018
Depression im Alter

Das Älterwerden bringt eine Vielzahl an Veränderungen mit sich – die Pensionierung, den Verlust von geliebten Angehörigen oder Freunden, eine damit einhergehende Abnahme sozialer Kontakte und körperliche Erkrankungen. Diese Veränderungen können die Entwicklung einer Depression auslösen oder begünstigen.

Eine Depression hindert nicht nur daran das Leben zu genießen, die Auswirkungen einer depressiven Erkrankung gehen noch wesentlich weiter: Sie beeinflussen Appetit und Schlaf, Gedächtnis und Konzentrationsvermögen, Interesse und Antrieb, aber auch Schmerzempfinden und die körperliche Gesundheit. Unter einer Depression zu leiden bedeutet meist sich zurückzuziehen – man möchte am liebsten nichts tun und seine Ruhe haben. Sogar Besuch zu empfangen erscheint anstrengend. Aber Inaktivität und Isolation verhindern nicht nur eine Besserung, die meisten depressiven Symptome werden dadurch sogar verstärkt. Häufig geht eine Depression mit einem traurigen Grundgefühl einher, jedoch nicht immer. Gerade ältere depressive Menschen klagen stattdessen vorrangig über körperliche Symptome, über Ängste und Sorgen, über zunehmende Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme, über Lebensüberdrussgedanken oder über eine innere Leere.

Körperliche Aktivität im Rahmen der eigenen Möglichkeiten, das Beibehalten eines gewohnten und geregelten Tagesablaufes sowie bewusste Zeiten der Entspannung und Erholung können bei einer Depression hilfreich sein. Auch das Empfinden von Genuss trägt zu einer Steigerung des Wohlbefindens bei, daher ist es wichtig darauf zu achten Speisen zu essen die einem schmecken. Tageslicht wirkt sich ebenfalls positiv auf die Stimmung aus. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Pflegen von sozialen Kontakten, auch wenn es schwer fällt sollte man versuchen Familie und Freunde regelmäßig zu treffen oder ein Tageszentrum zu besuchen. Das Annehmen von professioneller Unterstützung, im Sinne von psychologischen Gesprächen, sowie ärztlicher Beratung stellt eine weitere hilfreiche Maßnahme im Umgang mit Depressionen dar.

Pia Urlesberger, MSc
Psychologischer Dienst

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