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07.12.2017
Brauchtum im Advent und Weihnachten

Bald feiern wieder viele Menschen das Weihnachtsfest. Lasst uns gemeinsam die Geschichten verschiedener Personen lesen um zu entdecken wie individuell dieser besondere Tag von jedem gestaltet wird.

Im Advent konzentrieren wir uns auf die Stimmung, die Märkte, das Singen und Adventfeiern mit dem Adventkranz. Gemeinsam überlegen wir uns Geschenke für unsere Liebsten. Zu Weihnachten fahren wir nachhause zu unseren Familien, die in der gleichen Stadt wie wir wohnen. So können wir die Bescherung abwechselnd einmal bei der einen und einmal bei der anderen Familie mitfeiern.
Barbara, 38 Jahre  & Christian, 40 Jahre

Die Weihnachtsfeiertage feiere ich gemeinsam mit den anderen Bewohnern im Altenwohnheim. Um den 26. Dezember herum kommt dich dann mein Sohn mit seiner Familie besuchen. Am Heiligen Abend selbst ziehe ich mich am Nachmittag immer ein wenig zurück, weil mir meine verstorbene Frau besonders fehlt.
Karl, 87 Jahre, lebt in einem Pflegewohnheim

Seit unsere beiden Töchter auf der Welt sind, versuchen wir herauszufinden, welche Traditionen und Bräuche auch mit ihnen umsetzbar sind. Das klappt am besten, wenn wir versuchen, alles mit ihren Augen zu sehen. Außerdem haben wir festgestellt: Weihnachtslieder kann man auch gleich nach dem Frühstück oder beim Spazierengehen singen – und nebenbei noch der Frage nachgehen, ob man für das Jesuskind eigentlich „Happy Birthday“ singen sollte.
Julia, 32 Jahre, verheiratete Mutter von zwei kleinen Töchtern

Als Paar ist es uns wichtig, gemeinsam Weihnachten zu feiern. Am 24. Dezember nehmen wir uns Zeit füreinander und für Dinge, die wir gern tun: etwas Besonderes kochen, das Haus schmücken, die Kinderkrippenfeier besuchen und zusammen musizieren. Die Christmette besuchen wir traditionell bei einem befreundeten Priester. Den Rest der Feiertage ziehen wir von Großeltern und Eltern und Geschwister oder werden von ihnen besucht.
Michelle, 29 Jahre & Astrid, 37 Jahre

Die vier Kerzen am Adventkranz heißen:
1. Kerze: LEVAVI, das bedeutet: Ich erhebe meine Seele (zu dir)
2. Kerze: ECCE VENIED, das bedeutet: Sehet er wird kommen
3. Kerze: GAUDETE, das bedeutet: Freuet euch
4. Kerze: RORATE, das bedeutet: Tauet (Himmel den Gerechten) 

Am 24. Dezember schlafe ich einmal lange aus. Meine kleine Schwester am Nachmittag mit unseren Eltern den Christbaum. Dann ist Bescherung. Nach dem Abendessen treffe ich mich noch mit einigen Freunden und feiere mit ihnen.
Rene, 17 Jahre, lebt mit seiner Schwester bei seinen Eltern 

Am 24. Dezember schmücken meine Frau, unsere drei Töchter und ich den Christbaum. Am Nachmittag gehen wir zum Krippenspiel. Wenn wir dann aus der Kirche kommen, war das Christkind schon da! Die Kinder spielen auf ihren Instrumenten Weihnachtslieder und gemeinsam singen wir. Danach ist Bescherung, Abendessen und gemütliches Beisammensein.
Hansi, 42 Jahre, verheirateter Vater von drei Töchtern

(Quelle: Hauskirchenheft zur Advent- und Weihnachtszeit 2015, Hrsg. Katholische Kirche Steiermark)

 

Das Friedenslicht kann auch heuer wieder,
am 24. Dezember 2017 ab 9 Uhr in unsere Kirche der Albert Schweitzer Klinik, geholt werden.

Portrait Günther Scherling

Scherling Günter
Seelsorge/Diakon

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