Vernetzungstreffen zur Zukunft der Altersmedizin

Wie lässt sich die Versorgung älterer Menschen zukunftssicher gestalten? Diese Frage stand im Mittelpunkt, als wir eine Delegation vom Haus der Barmherzigkeit Wien sowie vom Zentrum für Altersmedizin Klinikum Klagenfurt am Wörthersee bei uns begrüßen durften. Gemeinsam mit Kolleg:innen der Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz entstand ein intensiver Tag des fachlichen Austauschs.

Drei zentrale Fragen

Im Zentrum des Treffens standen Fragen, die die geriatrische Versorgung in den kommenden Jahren prägen werden:

  • Wie kann man Altersmedizin und Langzeitpflege zukunftssicher gestalten?
  • Welche Chancen eröffnet die Digitalisierung in diesem Bereich?
  • Welche Impulse können öffentliche Träger setzen, um Medizin und Pflege in Hinblick auf Qualität, Innovation und Effizienz nachhaltig weiterzuentwickeln?

Mit diesen und weiteren Fragestellungen beschäftigten sich Vertreter:innen aus Medizin, Pflege, Therapie und Management der drei Einrichtungen.

Vielfalt an Themen und Perspektiven

In verschiedenen Sessions tauschten sich die Teilnehmer:innen zu aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und Best-Practice-Beispielen in der geriatrischen Versorgung aus. Behandelt wurden unter anderem Hospiz- und Palliative Care sowie Erfolgsfaktoren beim Betrieb einer AG/R-Station. Weitere Themen waren Digitalisierungstrends in der Langzeitpflege, Potenzialmanagement, zukünftiger Personalbedarf und Transkulturalität in der Pflege.

Ziel war es, voneinander zu lernen, Erfahrungen zu teilen und praxisnahe Ansätze für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Versorgung älterer Menschen zu finden. Die Ergebnisse der einzelnen Diskussionsgruppen wurden abschließend im Plenum präsentiert. So erhielten alle Teilnehmer:innen einen umfassenden Einblick in die zentralen Erkenntnisse der unterschiedlichen Sessions.

Einblicke vor Ort

Den Abschluss des Besuchs bildeten Führungen durch den Leichter-leben-Raum im Haus Esther sowie durch eine Station der Akutgeriatrie und Remobilisation. So wurde der theoretische Austausch um konkrete Einblicke in die tägliche Praxis ergänzt.

Das Vernetzungstreffen bot wertvollen Raum für interdisziplinären Austausch, neue Perspektiven und die gemeinsame Weiterentwicklung zukunftsweisender Ansätze in der medizinischen und pflegerischen Versorgung älterer Menschen. Wir danken allen Beteiligten für den offenen Dialog und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

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