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Zivildienst

„Zivildienst ist Herzenssache“, das bestätigen unsere jungen Kollegen immer wieder.

Gute Gründe den Zivildienst bei uns zu absolvieren:

Gutes tun!

Geriatrische Menschen brauchen Unterstützung – helfen Sie uns dabei. Sie erhalten dafür ein Danke, ein Lächeln und so viel mehr.

Menschen kennenlernen!

Wir arbeiten in Teams – Sie treffen Menschen von jung bis alt.

Persönlich entwickeln!

Sie sammeln berufliche Erfahrungen, erweitern Ihre sozialen Kompetenzen, nehmen an Arbeitsprozessen teil und können Ihre Vorstellungen einbringen.

Perspektiven!

Mit einer aussagekräftigen „Kompetenzbilanz“ bereichern Sie Ihren Lebenslauf. Vielleicht entscheiden Sie sich ja auch für einen Beruf im Sozialbereich – dann sehen wir uns (vielleicht) wieder!

Allgemeine Informationen

Die Zivildienstagentur hat alle Informationen gut übersichtlich auf Ihrer Website zusammengefasst, z. B. „Der Weg zum Zivildienst“, „Geld, Beihilfen“ oder „Rechte und Pflichten, Tätigkeiten“.

Wo können Sie bei uns eingesetzt werden und was müssen Sie tun?

 

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Unsere Pflegedienstleiterinnen sind sich einig: Der Zivildienst ist wichtig und wertvoll. Die Bewohner und Bewohnerinnen blühen auf, "wenn die jungen Männer kommen", die sich mit ihnen beschäftigen – und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren von der ganz jungen Generation.

Stellvertretend für alle bei uns beschäftigten Zivildienstleistenden habe ich mit Herrn Drenig, Herrn Schwarz-Arellano und Herrn Vasold gesprochen. Warum haben sie sich für den Zivildienst entschieden und warum für uns? Was müssen sie täglich tun? Was berührt sie bzw. wie gehen sie mit den täglichen Herausforderungen um?

Philipp Drenig unterstützt das Team in der SeniorInnenresidenz Robert Stolz: "Ich habe die Bundesanstalt für Elementarpädagogik mit Matura absolviert. In dieser Zeit hatte ich viel mit Kindern gearbeitet. Im Zivildienst möchte ich nun gerne mehr über den alten Menschen erfahren."

 

Paolo Schwar-Arellano hat sich für das Pflegewohnheim Aigner-Rollett entschieden: "Ich bin ein Gegner von Gewalt. Damit war für mich klar, dass ich Zivildienst leisten werde. Ein Freund von mir arbeitet im Pflegewohnheim Aigner Rollet. Er hat mich auch angesprochen und gemeint, ich würde hier gut in das Team passen."

 

Stefan Vasold bringt seine Fähigkeiten im Pflegewohnheim Erika Horn ein: "Ich konnte mir den Wehrdienst in der aktuellen Mentalität des Bundesheeres nicht vorstellen. Als Zivildiener leiste ich meiner Meinung nach wesentlich mehr für die Gesellschaft. Ich habe im Internet recherchiert, welche Pflegewohnheime in Frage kommen. Die GGZ und hier vor allem das Pflegewohnheim Erika Horn haben mich sofort angesprochen."

 

Der Tag beginnt bei allen Zivildienstleistenden um 8 Uhr mit der Teambesprechung. Nachdem der Tagesablauf und die Aufgaben mit allen abestimmt wurden, beginnt die Arbeit: Frühstück herrichten, Tische decken, Bewohner und Bewohnerinnen abholen, Geschirr wieder einsammeln, spülen usw. Gleich lauft es auch bei den Vor- und Nachbereitungen für das Mittag- und Abendessen ab.

Bereits hier entsteht viel persönlicher Kontakt zu den einzelnen Bewohnern und Bewohnerinnen., z. B. legt Herr Dr. Stelzer viel Wert auf Pünktlichkeit. Herr Drenig hat gelernt, dass in seinem täglichen Ablauf zu berücksichtigen. Dafür interessiert sich Herr Dr. Stelzer sehr für das Leben "seines" Zivildieners.

Herrn Schwar-Arellano versteht sich besonders gut mit Frau A. - sie kommt immer zu ihm, wenn sie etwas braucht. Frau Klaus ist sehr offen, aufgeschlossen und bei jeder Aktivität dabei, bei der man sich bewegen oder sein Gedächtnis anstrengen muss.

Herrn Vasold beginnt seinen Tag mit einem "guten Morgen" - dann beginnen auch schon die ersten Gespräche, z. B. mit Frau Blaas. "Die Dame ist 100 Jahre alt. Wir haben ein tägliches Ritual: Ich wünsche ihr einen guten Morgen und sie versucht sich an meinen Namen zu erinnern."

Täglich gibt es am Vormittag und am Nachmittag Beschäftigungsangebote, z. B. Sport, Singen, Kreatives. Da helfen die Zivildienstleistenden intensiv mit und der Kontakt mit den Bewohnern und Bewohnerinnen wird vertieft.

Nach 10 Stunden endet der Arbeitstag. Unsere Zivildiener entspannen nach dem Dienst und an drei freien Tagen am Stück gerne beim Sport, zu Hause, unternehmen etwas mit Familie und Freunden.

Herr Drenig, Herr Schwar-Arellano und Herr Vasold stimmen überein: "Zivildienst ist Herzenssache! Durch die tägliche Arbeit mit alten Menschen, aber auch mit unseren Kolleginnen und Kollegen, stärken und entwicklen wir unsere sozialen Kompetenzen weiter!"

Liebe Zivildienstleistenden in den GGZ - herzlichen Dank für euren Einsatz!.

Autorin: Irene Schwarz
Funktion bzw. Abteilung: Human Resources Management