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Zentrum für gesundes Altern

Haus Esther

Ältere Menschen sollen möglichst lange eigenständig leben können. Das „Haus Esther“ wird erstmals mehrere städtische Pflege- und Hilfsangebote unter einem Dach anbieten.

Die Grazer Geriatrischen Gesundheitszentren (GGZ) peilen in Zusammenarbeit mit dem Sozialamt mit dem „Haus Esther“ einen weiteren Qualitätssprung in der Altenhilfe und -pflege in Graz an. In der Bethlehemgasse 6 in Graz wird dazu ein Gebäude adaptiert, in dem künftig die Angebote der GGZ, des Sozialamtes, der Pflegedrehscheibe und weiterer Einrichtungen gebündelt werden. Ziel dabei ist es, alles dazu zu tun, dass Menschen im Alter länger gesund zu Hause leben können. Das Haus Esther wird dafür optimale Rahmenbedingungen schaffen. Die städtischen Pflege- und Hilfsangebote für ältere Menschen aus verschiedenen Abteilungen sollen unter einem Dach gebündelt und auf die Bedürfnisse der Menschen optimal abgestimmt werden.

„Was ist das Beste für Esther?“
Diese Frage orientiert sich an den Bedürfnissen einer fiktiven Person Esther, die selbständig leben möchte, dazu aber Unterstützungsangebote benötigt. Das Modell richtet sich an ältere und hochaltrige Menschen und stammt aus der schwedischen Region Jönköping. Dort reformierten die Behörden in den vergangenen zehn Jahren ihre Zusammenarbeit und erzielten damit enorme Verbesserungen.

Vorteile für alle Beteiligten
Die langjährigen Erfahrungen aus Schweden belegen die Vorteile dieses Modells: Die Betroffenen erhalten eine verbesserte Gesundheitsversorgung, sie können länger eigenständig wohnen und erfahren dadurch mehr Lebensqualität. In Schweden konnten die stationären Einweisungen von älteren Menschen sogar um zwei Drittel reduziert und dadurch 2,8 Mrd. Euro eingespart werden.

Im Grazer „Haus Esther“ werden MitarbeiterInnen aus mehreren Ämtern der Stadt Graz kooperieren. Für die älteren Menschen bzw. deren Angehörige bedeutet das: Sie haben ein optimales Angebot und ersparen sich unnötige Wege. Die Teams der Stadt Graz können vor Ort effektiv zusammenarbeiten, sparsam vorgehen und wichtige Infrastruktur wie z.B. Wartezonen, Besprechungsräume, Seminarräume etc. gemeinsam nutzen.

Angebote der Stadt Graz unter einem Dach

  • Die mobilen Dienste der GGZ: Das Team von AG/R Mobil, das ältere Menschen nach Krankenhausaufenthalten wieder auf das selbständige Leben vorbereitet, werden ebenso dabei sein wie das Team des geriatrischen Konsiliardienstes (GEKO), das Patienten-Visiten durchführt und Hausärzte und Pflegekräfte unterstützt.
  • Die MitarbeiterInnen des Sozial- und Gesundheitssprengels Gries, des Referats für Pflegeheimkosten und der Pflegedrehscheibe (alle Sozialamt) werden gleichfalls einziehen.
  • Im Erdgeschoß des „Hauses Esther“ wird außerdem ein österreichweit einzigartiges Zentrum für altersassistive Technologien entstehen.

 

Das Beste für Esther ist also …
… wenn alle Kräfte optimal zusammenarbeiten. 

 

Fakten zum „Haus Esther“: 

  • Initiative: Geriatrische Gesundheitszentren (GGZ) mit Geschäftsführer Prof. Dr. Gerd Hartinger in Kooperation mit anderen städtischen Abteilungen wie dem Sozialamt, Gesundheitsamt, Sportamt;
  • Planungsteam „Haus Esther“: Prof. Dr. Joachim Hasebrook, Lizette Engelen, Architekt DI Dominik Staudinger; Das Konzept wurde in mehreren Workshops und Planungsstufen entwickelt.
  • Baumanagement und Umsetzung: GBG Gebäude und Baumanagement Graz GmbH
  • Standort: 8020 Graz, Bethlehemgasse 6
  • Eröffnung: Fertigstellung voraussichtlich im April 2022
  • Altersstatistik: Rund 5 % der GrazerInnen sind derzeit über 80 Jahre alt, das sind mehr als 13.000 Personen. Tendenz steigend: Der Anteil der älteren und hochaltrigen Menschen wird sich bis zum Jahr 2040 verdoppeln.

Kontakt

Dr. sc. Wolfgang Kratky, MBA
Division Digital Health
Tel.: +43 316 7060-1080
wolfgang.kratky@stadt.graz.at

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