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Zivildienst in den GGZ

 

Während Ihres Zivildienstes unterstützen Sie die AlltagsbetreuerInnen des Pflegeteams, begleiten BewohnerInnen bei Ambulanzbesuchen oder Ausfahrten in den Park und arbeiten im Haus- und Transportdienst und der Verwaltung mit.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Gute Gründe für Zivildienst in den GGZ

  • Durch die Tätigkeiten in den Geriatrischen Gesundheitszentren werden Sie zu wertvollen Begleitern für Menschen mit besonderen Bedürfnissen und bekommen auch für sich selbst die Möglichkeit, Erfahrungen im sozialen Bereich zu sammeln.
  • Im Laufe des Zivildienstes in den Geriatrischen Gesundheitszentren können Sie Ihre soziale Kompetenz in den Bereichen Teamfähigkeit, Kreativität, Konfliktmanagement und interdisziplinäre Zusammenarbeit ausbauen und Ihre Persönlichkeit weiterentwickeln.
  • Der Zivildienst bietet Ihnen die Möglichkeit an Arbeitsprozessen teilzunehmen, Ihre Fähigkeiten zu prüfen und auszubauen und zusätzlich Ihre beruflichen Perspektiven zu erweitern.
  • Das Ableisten des Zivildienstes im sozialen Bereich kann zu einem wichtigen Punkt in Ihrem Lebenslauf werden, der für viele Personalverantwortliche als Entscheidungsgrundlage dient.
  • Das Unternehmen bietet Ihnen ein offenes und partnerschaftliches Verhältnis, welches von gegenseitiger Wertschätzung und Respekt geprägt ist und Ihnen eigenständiges und verantwortungsvolles Arbeiten ermöglicht.
  • Im Laufe des Zivildienstes in den Geriatrischen Gesundheitszentren lernen Sie innovatives Versorgungsformen und ein mögliches Berufsfeld kennen und es bietet sich die Möglichkeit Kontakte für eine spätere Beschäftigung zu knüpfen.

Sie sind interessiert? Diese Zivildienstleistenden haben ihren Einsatz bei uns absolviert!

12 junge Männer leisten derzeit in den Pflegewohnheimen Aigner-Rollett, Erika Horn und Peter Rosegger sowie in der SeniorInnenresidenz Robert Stolz  ihren Zivildienst.

Unsere Pflegedienstleiterinnen sind sich einig: Der Zivildienst ist wichtig und wertvoll. Die Bewohner und Bewohnerinnen blühen auf, "wenn die jungen Männer kommen", die sich mit ihnen beschäftigen – und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren von der ganz jungen Generation.

Stellvertretend für alle bei uns beschäftigten Zivildienstleistenden habe ich mit Herrn Drenig, Herrn Schwarz-Arellano und Herrn Vasold gesprochen. Warum haben sie sich für den Zivildienst entschieden und warum für uns? Was müssen sie täglich tun? Was berührt sie bzw. wie gehen sie mit den täglichen Herausforderungen um?

Philipp Drenig unterstützt das Team in der SeniorInnenresidenz Robert Stolz: "Ich habe die Bundesanstalt für Elementarpädagogik mit Matura absolviert. In dieser Zeit hatte ich viel mit Kindern gearbeitet. Im Zivildienst möchte ich nun gerne mehr über den alten Menschen erfahren."

Paolo Schwar-Arellano hat sich für das Pflegewohnheim Aigner-Rollett entschieden: "Ich bin ein Gegner von Gewalt. Damit war für mich klar, dass ich Zivildienst leisten werde. Ein Freund von mir arbeitet im Pflegewohnheim Aigner Rollet. Er hat mich auch angesprochen und gemeint, ich würde hier gut in das Team passen."

Stefan Vasold bringt seine Fähigkeiten im Pflegewohnheim Erika Horn ein:

"Ich konnte mir den Wehrdienst in der aktuellen Mentalität des Bundesheeres nicht vorstellen. Als Zivildiener leiste ich meiner Meinung nach wesentlich mehr für die Gesellschaft. Ich habe im Internet recherchiert, welche Pflegewohnheime in Frage kommen. Die GGZ und hier vor allem das Pflegewohnheim Erika Horn haben mich sofort angesprochen."

Der Tag beginnt bei allen Zivildienstleistenden um 8 Uhr mit der Teambesprechung. Nachdem der Tagesablauf und die Aufgaben mit allen abestimmt wurden, beginnt die Arbeit: Frühstück herrichten, Tische decken, Bewohner und Bewohnerinnen abholen, Geschirr wieder einsammeln, spülen usw. Gleich lauft es auch bei den Vor- und Nachbereitungen für das Mittag- und Abendessen ab.

Bereits hier entsteht viel persönlicher Kontakt zu den einzelnen Bewohnern und Bewohnerinnen., z. B. legt Herr Dr. Stelzer viel Wert auf Pünktlichkeit. Herr Drenig hat gelernt, dass in seinem täglichen Ablauf zu berücksichtigen. Dafür interessiert sich Herr Dr. Stelzer sehr für das Leben "seines" Zivildieners.

Herrn Schwar-Arellano versteht sich besonders gut mit Frau A. - sie kommt immer zu ihm, wenn sie etwas braucht. Frau Klaus ist sehr offen, aufgeschlossen und bei jeder Aktivität dabei, bei der man sich bewegen oder sein Gedächtnis anstrengen muss.

Herrn Vasold beginnt seinen Tag mit einem "guten Morgen" - dann beginnen auch schon die ersten Gespräche, z. B. mit Frau Blaas. "Die Dame ist 100 Jahre alt. Wir haben ein tägliches Ritual: Ich wünsche ihr einen guten Morgen und sie versucht sich an meinen Namen zu erinnern."

Täglich gibt es am Vormittag und am Nachmittag Beschäftigungsangebote, z. B. Sport, Singen, Kreatives. Da helfen die Zivildienstleistenden intensiv mit und der Kontakt mit den Bewohnern und Bewohnerinnen wird vertieft.

Nach 10 Stunden endet der Arbeitstag. Unsere Zivildiener entspannen nach dem Dienst und an drei freien Tagen am Stück gerne beim Sport, zu Hause, unternehmen etwas mit Familie und Freunden.

Herr Drenig, Herr Schwar-Arellano und Herr Vasold stimmen überein: "Zivildienst ist Herzenssache! Durch die tägliche Arbeit mit alten Menschen, aber auch mit unseren Kolleginnen und Kollegen, stärken und entwicklen wir unsere sozialen Kompetenzen weiter!"

 Liebe Zivildienstleistenden in den GGZ - herzlichen Dank für euren Einsatz!.

Autorin: Irene Schwarz
Funktion bzw. Abteilung: Human Resources Management

Zivildienst oder Bundesheer war für mich keine schwere Entscheidung. Natürlich wählte ich das Sinnvollere – den Zivildienst. Nur die Frage wo ich diesen absolvieren sollte, konnte ich lange nicht beantworten. Schlussendlich, nach langem hin und her, fand ich im Internet eine freie Stelle in der Seniorenresidenz Robert-Stolz.

Am ersten Tag wurde ich freundlich von der Pflegedienstleitung und der Heimleitung empfangen. Eine ausführliche Hausführung und Erklärung der wichtigsten Tätigkeiten und Abläufe standen als erstes am Programm. Nun begann die Einschulungszeit. Zu meinem Glück war bereits ein anderer Zivildiener im Haus, der mir alles zeigte und erklärte. Er war jederzeit hilfsbereit zur Stelle, falls ich mich nicht auskannte oder etwas nicht fand. Es warteten viele neue Herausforderungen und Aktivitäten auf mich. Nie zuvor habe ich so intensiven Kontakt mit hochaltrigen Menschen gehabt.

Die neun Monate gestalteten sich abwechslungsreich und interessant. Ich lernte mit älteren Menschen umzugehen und den Tagesablauf mit ihnen zu gestalten. Spaziergänge, Spiele, Ausflüge und Begleitungen standen an der Tagesordnung. Auch hauswirtschaftliche Tätigkeiten, wie das Nachfüllen von Wäschewägen und Materialen, die Versorgung des schmutzigen Geschirrs und das Austeilen der Bewohnerwäsche, wurden von mir erledigt. 

Zudem interessierte mich die Aufgabe der Diplomierten Gesundheits-und Krankenpfleger sehr. Waren es die Verbände, die sie anlegten, die Spritzen, die sie verabreichten oder die Planung der Pflegetätigkeiten. Alles faszinierte mich. 

Nach meiner Zeit im Pflegeheim beschloss ich Rechtswissenschaften zu studieren. Doch mit der Zeit wurde es mir zu eintönig und der Lernaufwand überstieg meine Lernbereitschaft. Außerdem fehlte mir der Kontakt mit Menschen doch sehr. Nach 2 Jahren Studium, beschloss ich dieses auf Eis zu legen und die Ausbildung zum Diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger am LKH Graz zu beginnen. Viele meiner Freunde waren bereits in diesem Berufsfeld tätig und steigerten so mein Interesse. Nun, 2 Jahre nachdem ich die Ausbildung begonnen habe, bereue ich keine Sekunde, diese Entscheidung getroffen zu haben.

David Hausberger, Schüler der Gesundheits- und Krankenpflege am LKH Graz

Mein Zivildienst in der SeniorInnen Residenz Robert Stolz gefiel mir sehr gut, und ich bin froh dass ich meinen Präsenzdienst in dieser Einrichtung absolvieren durfte. 

Ich wurde von Frau Weinberger, die Seniorenbetreuerin im Haus, eingeschult um Besprechungen, Geburtstagsfeiern und Animationsprogramme vorzubereiten und durchzuführen. Bei verschieden Anlässen machte ich auch Fotos, um die schönen Momente festzuhalten. Diese wurden dann auf den Stationen ausgestellt. 

Es gab viele Dinge die mir Freude bereiteten, wie zum Beispiel die Animation mit den BewohnerInnen des Pflegeheims, die Vorbereitungen für Veranstaltungen, sowie auch die Einkäufe und weitere hauswirtschaftliche Tätigkeiten. Wenn es die Zeit zu lies konnte ich persönliche Gespräche mit den BewohnerInnen führen, auch kleine Hilfeleistungen waren für mich selbstverständlich. Ein dankbares Lächeln danach hat mir immer Freude bereitet. 

Des Weiteren gestalteten sich die 9 Monate sehr familiär durch das freundliche und hilfsbereite Kollegium auf welches man immer zählen konnte. Während meines Präsenzdienstes stellte ich fest dass mir die Arbeit mit Menschen sehr gefällt. Ich begann mit dem Gedanken zu spielen meine berufliche Zukunft in den sozialen Bereich als Pflegeassistenz zu leiten. Das Interesse am Beruf und die positive Anerkennung der BewohnerInnen sowie das Betriebsklima waren ausschlaggebend für meine Bewerbung als Pflegeassistenz. 

Seit dem 15. November 2017 besuche ich nun einen Lehrgang für Pflegeassistenz in Graz und das durch meinen positiven Eindruck vom Zivildienst in der SeniorInnenresidenz Robert Stolz. 

Georg Neger, Zivildiener